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Wie Führungskräfte sich selbst besser führen können

Selbstmitgefühl ist ein Konzept aus der Positiven Psychologie. Es ist deswegen so entscheidend, weil konstruktiver Umgang mit sich selbst die Basis für erfolgreiches Führungsverhalten ist.

Den inneren Kritiker kennt wohl jeder, auch und gerade Führungskräfte, denn sie sind nicht selten hochmotiviert und wollen ihre Sache ganz besonders gut machen. Und tatsächlich könne  wir auch diese innere Stimme nutzen. Noch besser läuft es jedoch, wenn wir auch einen inneren Freund kultivieren, uns von dessen Stimme beeinflussen und leiten lassen. Wie können wir zwischen diesen Anteilen vermitteln und sie zusammen bringen? Wie daraus ein neues, stabiles Lösungspaket schnüren? Schauen Sie unser Video, lassen Sie sich inspirieren! 

„So ein Mist! Wie konnte das nur passieren, das darf doch einem Profi wie mir nicht passieren!! Wie konnte ich nur so blöd sein!“ Kennen sie das vielleicht auch? Wenn Ihnen als Führungskraft ein Fehler unterlaufen ist, geht es mit Selbstvorwürfen los… Aber ist das wirklich ein guter Umgang mit sich selbst? Und wenn ich so mit mir umgehe, gehe ich dann mit anderen nicht genauso um? Führungskräfte geben sich oft Mühe, um nach außen als gute Führungskraft zu erscheinen. Die Quelle wahren Führungsverhaltens liegt allerdings in uns. Wenn ich mich selber erkenne, verstehe und wertschätzend mit mir umgehen kann, dann ist auch mein Verhalten als Führungskraft echt verständnisvoll anstatt nur antrainiert und erlernt.

Wie kann ich mir selbst und anderen fürsorglich und wertschätzend entgegen gehen und Was kann ich dadurch erreichen? Als Antwort diese Frage erfahren sie hier, wie Sie das wunderbare Konzept des Selbstmitgefühls für sich selbst nutzen können.

Selbstmitgefühl ist ein Konzept aus der Positiven Psychologie, gut erforscht von Kristin Neff. Es verbindet drei Dinge miteinander: die Freundlichkeit sich selbst gegenüber, die Verbundenheit mit anderen Menschen und eine achtsame Grundhaltung: spüren und anerkennen, was ist.

Wie genau kann ich das für mich umsetzen? Lassen Sie uns das in einer beispielhaften Situation durchgehen: „Es ist gerade alles zu viel, und in diesem Stress habe ich eine Deadline übersehen- dadurch habe ich einen großen Auftrag nicht erhalten“ Was geschieht in einer solchen Situation in der Regel automatisch? Oft meldet sich die innere kritische Stimme- nennen wir sie bildhaft den Kritiker. Eine Aussage vom Kritiker könnte sein: „Wie konntest du so blöd sein, einen solchen Auftrag zu verpatzen?!? Das geht doch so nicht!!“ Der Kritiker ist oft sehr laut und manchmal ziemlich verletzend- niemand anders dürfte sich erlauben so mit uns zu sprechen. Wir nehmen den Kritiker ernst- und holen zudem zwei weitere Anteile hinzu, die wir auch alle in uns haben: nennen wir sie zur Veranschaulichung den inneren guten Freund und unser Selbst. eine Grundannahme hinter diesem Prinzip, hinter dieser Übung ist, dass alle unsere inneren Anteile eigentlich etwas Gutes für uns wollen- auch, wenn das auf der reinen Verhaltensebene nicht unbedingt sichtbar ist. darum ist das Ziel in dieser Situation dass wir sowohl diese inneren 3 Anteile verstehen als auch dass sie füreinander Verständnis entwickeln. Wir holen sie quasi drei „Streithähne“ an einen gemeinsamen Tisch , wir laden ein zu einem konstruktiven Gespräch.

Wir hören zuerst dem Kritiker ganz aufmerksam zu, um herauszufinden, was er eigentlich Gutes für uns möchte. In diesem Fall könnte es zum Beispiel sein dass er uns davor schützen will, die erarbeitete Anerkennung und die wirtschaftliche Basis nicht zu verlieren.

Als nächsten Schritt befragen wir den inneren guten Freund: das ist ein Anteil, den wir häufig vergessen und der bei vielen Menschen auch eher zurückhaltend ist. Wie sieht er die Situation? Was ist seine Meinung? In unserer würde in der Situation vielleicht sagen: „Reg Dich nicht so, Du auf leistest so viel den ganzen Tag, Du hast so viele Erfolge- jetzt hast du halt mal Fehler gemacht. Das ist menschlich, das geht anderen auch so vergiss es lass uns jetzt einfach ein Bierchen trinken gehen“ Als Drittes kommt unser Selbst ins Spiel- dieses Selbst steht für unsere Erwachsenen-Ich, der agiert wie ein Dirigent im eigenen Hause. Es vermittelt: wie bekommen wir die schützende Absicht des Kritikers, und das Wohlwollen des guten Freundes zu einem freundlichen Verhalten zu einem neuen Lösungspaket geschnürt?

Vielleicht merken Sie nach diesem kurzen Gedankenexperiment bereits, dass sie weniger streng mit sich umgehen, spüren vielleicht das Mitgefühl mit sich selber.

Vielleicht bemerken Sie die Erleichterung die entsteht, wenn dieser innere Austausch zwischen innerem Kritiker geschieht

Wenn alle drei Anteile gemeinsam für uns arbeiten, können daraus die besten eigenen Lösungen entstehen. Mit einem starken inneren Team.

Wenn sie selbst die Technik des Selbstmitgefühls lernen möchten und ähnliche Themen vertiefen möchten, sehen wir uns sehr gerne in unserer Ausbildung zum Positivity Guidenehmen sie Kontakt mit uns auf!

 

 

 

 

Fragen und weitere Informationen

Gerne beantworten wir ihre Fragen unter kontakt@positivity-guides.d